Über den Jahreswechsel machen wir Pause. Wir wünschen all unseren Lesern erholsame Tage zum Jahresende und einen guten Rutsch ins neue Jahr. In der Drei-Königs-Woche starten auch wir wieder mit unserer Berichterstattung.
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Weihnachtspost für Formycon AG: Die FDA hat Nufymco® (Ranibizumab-leyk), ein austauschbares Lucentis®-Biosimilar, zugelassen. Formycon und Bioeq stärken damit ihre US-Präsenz. Zydus übernimmt die Vermarktung in den USA und soll die Marktdurchdringung über bestehende Partnerschaften weiter ausbauen. Die Zulassung ist nicht gleichbedeutend mit dem Markteintritt.
Die Schweizer OSR Holdings hat für die Tochtergesellschaft Vaxxim AG (Basel) und deren Wirkstoff VXM01 eine Lizenzierungs- und Finanzierungsvereinbarung mit der Investmentfirma BCM Europe AG in Arbeit. Dabei geht es um 20 Mio. Dollar upfront und hohe Beträge nach weiteren Meilensteinen. Nun wird aufs Tempo gedrückt, um die orale Immuntherapie schneller zu verpartnern.
Die im Tech-Park Basel ansässige SixPeaks Bio AG ist seit Mitte November 2025 Teil von AstraZeneca. Der Pharmakonzern hat bei Vertragsabschluss 170 Mio. US-Dollar bezahlt. Weitere 130 Mio. US-Dollar werden bei Erreichen bestimmter Meilensteine fällig. SixPeaks war im Mai 2024 mit einer Serie-A-Finanzierung in Höhe von 30 Mio. US-Dollar auf dem Radar aufgetaucht
Der EU-Ausschuss der Ständigen Vertreter hat die Deregulierung neuer genomischer Pflanzenzüchtungstechniken (NGT-1) gebilligt. Die Entscheidung ist äußerst knapp gefallen und damit weiterhin umstritten (auch in der Bundesregierung, die sich enthalten hatte) und liegt nun zur Abstimmung beim EU-Parlament.
In schöner Tradition haben wir in unsere Webstatistik geschaut und finden darin einen deutlichen Gewinner: die Martinsrieder Medigene AG lieferte die meistgelesene Meldung, jedoch leider mit dem Gang in die Insolvenz. Andere haben es erstmals in die Top 10 geschafft, aber auch Wiederholungstäter sind dabei.
Zum Jahresende bringt die Bundesregierung Schwung in die Finanzierungsdebatte. Man darf zwar nicht fragen, wessen Idee das mit dem großen Investitionsfonds ursprünglich war (viele Väter und Mütter, sicherlich, einer war kürzlich noch bündnisgrüner Bundeswirtschaftsminister), aber der Startpunkt ist gesetzt. Nun muss noch sehr viel mehr privates Geld hinzukommen, aber dies gelingt nun vielleicht leichter als bisher. Das ist zumindest die Hoffnung.
Das Basler Biotech-Unternehmen FoRx Therapeutics, das im Bereich Onkologie neue Wirkstoffe entwickelt, hat eine Series A-Finanzierung über 42 Mio. Euro abgeschlossen. Beteiligt sind bestehende Investoren wie EQT Life Sciences, Pfizer Ventures, der Novartis Venture Fund und M Ventures. Das Kapital finanziert den IND-Antrag und den Start der Phase I-Studie für FORX-428.
Die nordrhein-westfälische Miltenyi Biotec GmbH setzte den Spatenstich für den Ausbau ihres Standorts Teterow in Mecklenburg-Vorpommern. Geplant ist eine neue Reinraum-Fertigung für sterile Produkte, die für die Gen- und Zelltherapie benötigt werden. Zu den bereits vorhandenen 570 Mitarbeitern sollen bis zu 50 neue Positionen kommen, da die Nachfrage steige.


Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung IPK Gatersleben, Andreas Baehring
geralt via Pixabay
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